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Kaufberatung für AMD AM4 Mainboards

Welches ist das beste AMD AM4 Mainboard? Das ist die Frage die Du dir stellts, wenn Du dir einen  neuen AMD-PC konfigurierst. Denn das Mainboard verbindet alle Bestandteile eines Computers miteinander und ist die Basis für dessen Performance. Daher kann ein Auswahl-Verfahren auch mal etwas länger dauern, als bei anderen Produkten. Denn mit der Wahl eines AMD AM4 Mainboards kauft man sich praktisch schon den halben PC.

Diese Internetseite dient zur Information und Beratung damit Du die best Mögliche Auswahl treffen kannst. Auf diesem Informationsportal findest Du einen umfassenden Überblick über die besten Modelle am Markt. Um das passende Modell zu finden, nutze einfach unseren Produktfilter – einfach hier klicken!

Die neue Sockel AM4 Plattform

Mit der Sockel-AM4-Plattform führt AMD eine neue zukunftssichere Plattform ein, die auf Ryzen-Prozessoren vorbereitet ist. Sie unterstützt DDR-4 Arbeitsspeicher, PCIe 3.0, NVMe-Technologien und bietet zudem erstmals nativen USB 3.1 Gen2-Support auf einem Chipsatz.

Als Basis für die neuen Ryzen Prozessoren stellt AMD den neuen Sockel AM4 vor der sowohl CPUs als auch APUs aufnehmen kann. Dieser ersetzt gleich zwei alte Sockel und zwar den FM2+ sowie den AM3+. Damit vereint AMD Mainstream und Highend in einem Sockel. Der neue Sockel AM4 verfügt über 1331 Pins (AM3+ 942 Pins).

Zukunftssicherheit: Mit Zen+ und weiteren Nachfolgern plant AMD die AM4-Plattform für viele Jahre zu nutzen und mit leisstungsärkeren CPUs zu verwenden.

Die beliebtesten AMD AM4 Mainboards

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MSI X370 Gaming Pro Carbon Asus Prime B350-PLUS GIGABYTE GA AB350-Gaming 3 MSI B350 Tomahawk
Modell MSI X370 Gaming Pro CarbonAsus Prime B350-PLUSGIGABYTE GA AB350-Gaming 3MSI B350 Tomahawk
FormfaktorATXATXATXATX
Übertakten
LED-Beleuchtungrgb-rgbrot
BesonderheitenWeißes PCBRGB-Lüftersteuerung--
Preis

ab 264,98 €

inkl. 19% MwSt.

90,04 €

inkl. 19% MwSt.

ab 106,49 €

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ab 97,99 €

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Die AM4 Chipsätze – Welcher ist der richtige?

AMD Ryzen ist ein Ein-Chip-System (SoC) und trägt daher den eigentlichen Chipsatz direkt im Prozessor. Für die verschiedenen Ausrichtungen „Enthusiasten“, „Mainstream“, „Low-Cost“ oder „Mini-ITX“ (Small Form Factor) bietet AMD daher Zusatz-Chipsätze mit unterschiedlichen Features an. Wie z. B. Extra-PCIe-Lanes und der Möglichkeit zum Übertakten. Fünf „Chipsätze“ hat AMD dabei vorgesehen: X370, B350 und A320 für den Desktop sowie X300 und A300 für Mini-ITX:

Der AMD X370 Chipsatz bietet eine stabile Plattform für Übertakter und Optimierer. Der Chipsatz umfassende Low-Level-Steuerungsmöglichkeiten und unterstützt dank der zwei PCIe 3.0-Grafikkartensteckplätze die Konfiguration von zwei Grafikkarten.

Der AMD B350 Chipsatz eignet sich perfekt für Power-User, die Wert auf Flexibilität und Übertaktungsmöglichkeiten legen, jedoch nicht die maximale PCIe-Bandbreite benötigen, die für die Konfiguration mehrerer GPUs erforderlich ist.

Für Plug-and-Play-Benutzer, für die ihr PC „einfach funktionieren“ soll, bietet der AMD A320 Chipsatz eine einfache, stabile Plattform und mehr als genug Anschluss- und Bandbreitenoptionen, um sowohl anspruchsvolle Anwender zufriedenzustellen.

Käufern denen es darauf ankommt ein möglichst kleines System aufzubauen bietet AMD die beiden Chipsätze X300 sowie A300 an. Ersterer eignet sich ideal für Enthusiasten und Übertakter. Letzterer hingegen wendet sich vorrangig an praktische Benutzer, die eine einfache und günstige Lösung suchen.

 

Wie der Abbildung unten entnommen werden kann, unterscheiden sich die Chipsätze vorwiegend anhand der durch den Zusatzchip zur Verfügung gestellten Features. Unter diesen ist der X370-Chipsatz dabei der einzige, welcher die Verwendung von mehr als einer Grafikkarte über Crossfire oder SLI zulässt. Obwohl AMD alle Ryzen Prozessoren mit freiem Multiplikator versehen hat sind nur die Chipsätze X370, B350 sowie der Mini-ITX-Chipsatz X300 in der Lage diesen zu verändern. Die für preisgünstigere Komplettsysteme vorgesehenen Einsteiger-Varianten A320 und A300 können dies nicht.

Alle AMD AM4 Mainboards unterstützen aktuelle Anschlüsse und Schnittstellen. Darunter bieten sie auch Slots für NVMe-SSDs (M.2) sowie der U.2-Variante für 2,5-Zoll-NVMe-SSDs. Zudem bieten die Chipsätze erstmals auch den USB 3.1 Gen2-Standard, allerdings wird dieser nur nativ von den Modellen X370, B350 und A320 unterstützt.

Ein Ryzen-Prozessor verfügt über insgesamt 24 PCIe-3.0-Lanes, wovon 16 PCIe-3.0-Lanes für Grafikkarten und vier für schnelle M.2-NVMe-SSDs oder alternativ für zwei Sata-Ports und eine SSD vorgesehen sind. Die restlichen vier werden benötigt, um den jeweiligen Zusatzchip anzubinden.

Eine Ausnahme stellen die für Mini-ITX Mainboards gedachten Varianten A320 und X300 da, die keine eigenen Controller oder Schnittstellen enthalten. Sie werden daher nicht über PCI-Express 3.0 x4 angebunden, sodass die vier Lanes bei diesem zur freien Verfügung stehen.

Zusammen mit dem X370 stehen 10 × USB 3.0 und 2 × USB 3.1 zur Verfügung. Sollen möglichst viele Datenträger verwendet werden, können die Hersteller 10 × SATA 6 Gbit/s ausführen. Vier PCI-Express-3.0-Lanes der CPU werden jedoch bei den meisten Mainboards für M.2 und/oder U.2 verwendet. Die vier zusätzlichen PCI-Express-3.0-Lanes können nicht zusammengefasst werden, um z. B. einen zweiten, unabhängigen M.2- oder U.2-Anschluss bereitzustellen.

Ein AMD AM4 Mainboard mit X370 Chipsatz wird grundsätzlich auf höhere Belastungen ausgelegt sein (z. B. Mehr Phasen Stromversorgung) als ein preisgünstiges Einsteiger-Mainboard mit A320 Chipsatz.

AMD AM4 Mainboard Features

 

Neuer DDR4 Arbeitsspeicher

Einer der größten Neuerungen der Sockel AM4 Plattform ist die Unterstützung von DDR4-RAM. Es handelt sich anders als bei AM1 wieder um eine Dual-Channel-Plattform. AMD AM4 Mainboards besitzen also zwei Speicherkanäle für die Verwendung von zwei Speichermodulen zur Erreichung der vollen Leistung.

Der offiziell unterstütze maximale Speichertakt ist abhängig von der RAM-Bestückung (siehe Abbildung unten). So garantiert AMD bei Verwendung von vier DDR4 Dual-Rank Modulen nur ein Speichertakt von 1866 MHz.

Der interne Speichercontroller der Ryzen CPUs ist selbstverständlich zu mehr fähig. Allerdings obliegt dies den Mainboardherstellern und fällt in das Thema Overclocking und wird damit nicht offiziell unterstützt.

Derzeit machen viele RAM-Kits machen bei der Kompatibilität noch Probleme, laufen zum Beispiel nur mit 1.066 (DDR4-2133) oder 1.200 MHz (DDR4-2400). Die RAM-Hersteller haben bereits begonnen, ihre Kits für AMDs AM4-Plattform beziehungsweise Ryzen zu zertifizieren. Die AMD AM4 Mainboard-Hersteller verbessern die Kompatibilität ebenfalls mit BIOS-Updates so dass mit einer Verbesserung der Situation in den kommenden Monaten gerechnet werden kann.

AMD hat angekündigt Updates zur Verfügung zu stellen, durch die die Ryzen CPUs den Arbeitspeicher mit höheren Teilern nutzen können (Bisher ist maximal  DDR4-3200 möglich). Dadurch könnte die Leistung deutlich steigen.

AMD AM4 Mainboard Speichersupport

AMD Ryzen DDR4 Speicher Unterstützung

Die neuen AMD Wraith Kühler

Mit der Einführung der neuen AMD AM4 Mainboards werden auch drei neue Kühler vorgestellt. Die „Wraith“ genannten Kühler sind je nach TDP und Ausrichtung in den Boxed-Versionen enthalten. Die mit dem Zusatz Spire und Max bennanten Varianten verfügen über eine farblich konfigurierbare LED-Beleuchtung, die in Verbindung mit LEDs auf dem Mainboard für einen besonders ansprechenden Look sorgen.

Im Vergleich zum Vorgänger soll der Geräuschpegel des neuen Wraith Kühlers nur ein Zehntel betragen. Gleichzeitig bietet er dank einer 24 % größeren Lamellenoberfläche und einem um 34 % verbesserten Luftstrom eine deutlich bessere Kühlleistung.

Die Kühlerhalterung mit den seit dem Sockel 754 üblichen Nasen hat denselben Abstand wie bei den älteren Sockeln FM2+ und AM3+. Das bedeutet, dass Besitzer eines Kühlers mit 2-Nasen-Klammerhalterung diesen auch auf AMD AM4 Mainboards verwenden können, sofern die Kühlleistung passt. Anders verhält es sich wenn der Kühler mit dem Mainbaord verschraubt werden muss. Hier passen die Löcher im Mainboard nicht ohne weiteres, daher bieten die meisten Hersteller Umrüstsätze für die entsprechenden Modelle an.

Wer einen CPU Kühler besitzt den er auch schon bei FM2+ und AM3+ verwendet hat, kann diesen auch auf AMD AM4 Mainboards benutzen (unter Beachtung der erforderlichen Kühlleistung). Für Kühler die verschraubt werden müssen, bieten die Hersteller Umrüstsätze an.

AMD Ryzen Kühler

Wraith Kühler für AMD AM4 Mainboards

Welches AMD AM4 Mainboard ist das richtige?

AMD AM4 Mainboard ChecklisteUm die richtige Wahl zu treffen, legst Du zuerst wichtige Kriterien fest, die unbedingt notwendig sind z. B. Chipsatz und Formfaktor. Nun kannst Du das reichliche Angebot von AMD AM4 Mainboards mithilfe unseres Produktfilters anhand dieser wichtigen Kriterien einschränken. Anschließend kannst du noch optionale Kriterien (wie z. B. eine LED Beleuchtung) hinzufügen, auf die Du im Zweifelsfall verzichten kannst, bis Du ein Produkt gefunden hast, dass Deinen Vorstellungen entspricht.

Was bei der Auswahl eines AMD AM4 Mainboards zu beachten ist

– Spannungsversorgung

Eines der wichtigsten Details beim Kauf eines AMD AM4 Mainboards ist dessen Spannungsversorgung. Häufig findet sie nur wenig Erwähnung. Viele Käufer verlassen sich dabei oft auf eine Vorauswahl durch Empfehlungen oder lassen sie sogar ganz außer Acht. Oft stellen sie dann erst im Nachhinein fest das ihre Wahl nicht optimal war.

Im Oberklassen Bereich des X370 Chipsatz stehen aktuell das Asus ROG Crosshair VI Hero sowie das preislich attraktive Gigabyte Aorus GA-AX370-Gaming 5 dessen Design Potential hat um in der Oberklasse mitzuspielen. Eine Preis-/Leistung-Empfehlung geht an das ASUS Prime X370-Pro welches mit digitalen Controllern und einem hochwertigen Phasen-Layout glänzen kann.

Bei den Mittelklasse AM4 Mainboards mit B350 Chipsatz sind mehr als vier echte Phasen nicht zu finden. Besonders erwähnenswert ist das Asus Prime B350-Plus das eine digitale Steuerung mit sehr hochwertigen und effizienten MOSFETS bietet, die selbst bei Temperaturen um 100°C und einer Leistungsaufnahme von über 140 Watt nur eine geringe Verlustleistung aufweisen.